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Highlander – Endgame

USA 2000. R: Douglas Aarniokoski. B: Cary Granat, Joel Soisson. K: Douglas Milsome. S: Chris Blunden, Michael N. Knue. M: Stephen Graziano, Nick G. Smith. P: Davis/Panzer. D: Christopher Lambert, Adrian Paul, Bruce Payne, Lisa Barbuscia, Donnie Yen u.a.
90 Min. Highlight Film ab 8.2.01
Von Norbert Parzinger So selten ist Unsterblichkeit wirklich nicht. Wie TV-Prediger haben die Filmfabriken den einstigen Mythos schon lange auf die einfache Geldfrage reduziert, und fast wünscht man sich, jenes höhere Wesen, das manche verehren, würde Figuren wie den »Highlander« mal so tief verbuddeln, daß man endlich Ruhe vor den Grabräubern hätte.

Stattdessen der unvermeidliche vierte Teil. Serien-Highlander und Film-Highlander säbeln sich hier erstmals gemeinsam durch die Jahrhunderte; natürlich mischt wieder ein unsterblicher Bösewicht mit (genüßlich böse: Bruce Payne), und diesmal hilft ihm sogar Lisa Barbuscia, die sich sehr dekorativ macht, denn das ist ihr Beruf. Doch wie man weiß, kann es nur einen geben, daher gibt es am Ende auch nur noch einen.

Und trotzdem wird es auch wieder Millionen Fans geben, denen es egal ist, daß man den Effekten allmählich ihre Ursprünge im digitalen Pleistozän ansieht, solange nur die Nahkampfeinlagen stimmen (mehr denn je, dank Donnie Yen). Die sich auch nicht von einem ziemlich müden Christopher Lambert nicht abschrecken lassen werden, oder von Adrian Pauls penetranter Nichtschauspielerei, die nicht cool wirkt, sondern einfach verpennt; und die sowieso schon zwei lauwarme Kinofortsetzungen, sechs lauwarme TV-Staffeln und sämtlichen Merchandising-Tinnef geschluckt haben, den man sich nur vorstellen kann. Sie werden auch das hier schlucken. 1970-01-01 01:00
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