Niemand nennt mich »dämlich«!
Von Frank Brenner
Charles Crichton war einer der wichtigsten englischen Komödienregisseure der 50er Jahre. Seine Filme
Einmal Millionär sein (1951) und
Herzlich willkommen im Kittchen (1958) genießen seit langem Kultstatus. 1988 zeigte der mittlerweile 78jährige Altmeister nach über 20jähriger Spielfilmpause, daß er das Komödientiming noch immer beherrschte und nicht wie manche seiner Kollegen sowohl inhaltlich als auch stilistisch im Glanz vergangener Zeiten steckengeblieben war. Sein Lohn war eine Oscar-Nominierung für seinen international nun wohl bekanntesten und leider letzten Film,
Ein Fisch
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Nichts vom Charme verloren
Von Jutta Klocke
Das »big caper movie«, das die ausgeklügelte Planung und Durchführung eines Raubüberfalls ins Zentrum der Handlung rückt, gilt allgemein als amerikanische Erfindung. Die klassische Film noir-Periode der 40er und 50er Jahre brachte es zu Ruhm und Ehre: In dieser Zeit entstanden gleich mehrere solcher Gangsterfilme, die bis heute Vorzeigecharakter besitzen, unter ihnen John Hustons
Asphalt Dschungel oder Kubricks
The Killing. All jenen Filmen haftete die düstere Atmosphäre des unausweichlichen Scheiterns an, die zum Markenzeichen des Film noir avancieren sollte. Seither hat das »big
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