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David Lynch und seine Filme

Georg Seeßlen: David Lynch und seine Filme. Marburg 1995. Schüren Verlag. 202 Seiten

Reisebericht aus der Hölle

Von Nikolaj Nikitin Treffender hätte Georg Seeßlen das erste Kapitel seines Buches über David Lynch nicht betiteln können. Denn auf welchen Regisseur ließe sich der Term »Weiser Wegweiser durch die Hölle« besser anwenden.

Ob der schüchterne Henry Spencer, der entstellte Frederick Treves, der tapfere Paul Atreides, der voyeuristische Jeffrey Beaumont, der zynische Dale Cooper oder der wilde Sailor Ripley – jedem dieser Charaktere widmete Seeßlen aufschlußreiche Betrachtungen. Von Lynchs erstem »richtigen« Film »Alphabet« (1968) bis zu »Hotel Room« (1992) unterzieht Seeßlen die Filme Lynchs einer gelungenen postmodernen Betrachtung. 1970-01-01 01:00

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