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Jodie Foster

Sonja Kochius: Jodie Foster. Mit eisernem Willen von Erfolg zu Erfolg. Bergisch Gladbach 1996. Bastei-Lübbe. 207 S.
Von Michael Biniok Die Journalistin Sonja Rochius bietet mit ihrem Jodie-Foster-Buch eine leicht lesbare und gleichzeitig sorgfältig recherchierte Biographie.

Einen Schwerpunkt legt Rochius hierbei auf die Armut der Familie Foster, die hohen Ansprüche, die insbesondere ihre Mutter an sie als Kinderstar stellte, und die strapaziöse Arbeit am Set. Einen eigenen Block bildet die minutiös rekonstruierte Biographie des Reagan-Attentäters Hinckley. Eine tragische Verknüpfung, da Hinckley 1981 in seinem Wahn erklärte, er habe die Tat aus Liebe zu der Schauspielerin begangen.

Zu Wort kommen auch Kollegen und Kolleginnen wie Kelly McGillis und Nastassja Kinski, denen der Klatsch lesbische Beziehungen zu Foster andichtete, sowie Regisseure, die mit ihr zusammengearbeitet haben. Alles in allem vertieft die Biographie das Bild einer engagierten Künstlerin, die den Hollywood-Rummel kategorisch ablehnt und es stattdessen vorzieht Außenseiterfiguren zu porträtieren. 1970-01-01 01:00

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