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(Frank Hentschel)
Avantgarde aus Blut
Von Jan-Arne Sohns
Der Horrorfilm sublimiert den Schrei zur Musik. Und Gleiches gilt, von
Suspiria bis
The Legend of Hell House, für andere Geräusche des Körpers: pochende Herzen, splitternde Knochen, durchtrenntes Gewebe. Atmen, Stöhnen, Flüstern, Kichern. Die Tonspur des Films konfrontiert das Publikum mit seiner Körperlichkeit, die von der Moderne verdrängt und in die sterilen Trakte eigens eingerichteter Institute auslagert wurde. Diese Geräusche suggerieren Nähe, sind aber schauderlich, wenn der verursachende Körper unsichtbar bleibt.
Kein anderes Filmgenre ist daher derart auf Musik angewiesen
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(Sven Weidner)
Nackenstarre
Von Arezou Khoschnam
Auch wer noch nie in New York gewesen ist, weiß um die berühmte Nackenstarre, die angesichts der megalomanischen Architektur bei jedem einsetzt, der die Stadt zum ersten Mal besucht. Auch ein jeder weiß,
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(Jochen Brunow (Hg.))
Liebeserklärung an Autoren
Von Kyra Scheurer
»Es hat mich befreit, kein Autorenfilmer sein zu müssen, sondern Autoren-Verfilmer sein zu dürfen« schreibt Dominik Graf in seinem »Scenario«-Beitrag »Aus dem Weltreich der Autoren«. Eine ungewöhnliche
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(Georg Seeßlen)
Detektion im Überblick
Von Nils Bothmann
Filmkritiker und -wissenschaftler Georg Seeßlen gehört zu den produktivsten Schreibern Deutschlands, hat zu fast jedem Genre mindestens ein Buch veröffentlicht und aktualisiert diese Werke auch im Abstand
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(Joachim Kramp, Gerd Naumann (Hg.))
100% Cotton
Von Oliver Baumgarten
In der Geschichte des jüngeren deutschen Films gibt es eine ganze Reihe interessanter Phänomene, die noch viel zu wenig aufgearbeitet scheinen. Dazu gehört beispielsweise jene Phase Ende der 1960er
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(Christian Keßler)
Generation X
Von Carsten Tritt
Keßlers Liebe gilt seither den filmischen Blümchen, die abseits ausgetretener Pfade wachsen, und so ist es nur eine mittlere Überraschung, wenn er sich nun auch dem amerikanischen Pornofilm widmet und
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(Andreas Jacke)
Traumatische Einschnitte
Von Michael Wedel
Polanskis Biographie ist geprägt von traumatischen Einschnitten: Die Kriegsjahre verbringt er im Krakauer Ghetto und als Flüchtling vor den Nazis; 1969 wird seine Frau Sharon Tate, im achten Monat schwanger,
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(Nicola Valeska Weber)
Im Netz der Deutungen
Von Michael Wedel
Veit Harlan, Regisseur u.a. des antisemitischen Propagandafilms
Jud Süß (1940) und der einzige, der sich für sein Filmschaffen der NS-Zeit nach 1945 vor Gericht zu verantworten hatte, ist seit einiger
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(Thomas Heise)
Fruchtbarer Material-Steinbruch
Von Kyra Scheurer
»Man kann sich die Geschichte länglich denken. Sie ist aber ein Haufen«. Im vergangenen Jahr hat Thomas Heise mit
Material einen vielschichtigen Film, eine unglaubliche Videoinstallation zum »deutsch-deutschen
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(Christoph Bareither, Urs Büttner (Hg.))
Das Dunkel spricht
Von Michael Wedel
Während der Arbeiten an seinem ersten Tonfilm
M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) vermerkt Fritz Lang in sein Notizbuch: »Szenen: Aus dem dunkel eines Raumes / eines Hauses tönt die Stimme:
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(Franziska Heller)
Fluide Wahrnehmung
Von Thomas Waitz
Franziska Hellers phänomenologische Untersuchung »Filmästhetik des Fluiden« stellt nichts weniger als den Versuch dar, eine medienspezifische Erzähltheorie des Films zu entwickeln. Dieses Vorhaben
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(Robert Nippoldt, Daniel Kothenschulte)
Disparate Einheit
Von Alexander Scholz
Das Potential eines Buches, Disparates als Einheit zu präsentieren, entpuppt sich oft als ein allzu intrinsisches Versprechen. Bindet man das Buch in einen aufwendigen güldenen Einband, gelobt im Paratext,
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(Friederike Klingholz)
Suspense-Beobachtungen
Von Michael Wedel
Wenn es etwas gibt, das jeder cinephile Mensch im Schlaf hersagen könnte, egal zu welcher Uhrzeit man ihn weckte und danach fragte, ist das die Definition von Suspense bei Hitchcock: Na klar, Suspense
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(Maren Flohr)
Meet Frank Capra
Von Michael Wedel
Unser Blick auf die Filme Frank Capras hat sich verändert. Lange galten seine Screwball-Comedies und melodramatischen Gesellschaftsparabeln, allen voran der ultimative Weihnachtsfilm
It’s a Wonderful
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(Gunther Eschke, Rudolf Bohne)
Von Kyra Scheurer
Die Wahrnehmung der Serie ist – vor allem dank wegweisender amerikanischer Produktionen wie
Six Feet Under oder
Dr. House – gestiegen, Beliebtheit und Status wachsen nicht nur beim Publikum, sondern
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