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(Ivo Ritzer)
Gegen den Kanon
Von Nils Bothmann
Nimmt die filmwissenschaftliche Literatur bestimmte Hollywoodregisseure in den Fokus, dann wird meist ein kleiner Kanon intellektuell akzeptierter Größen wie David Lynch, Quentin Tarantino oder David Cronenberg mit einer Masse von Veröffentlichungen zu Tode diskutiert, gelegentliche Schlaglichter beleuchten das Schaffen von Personen wie James Cameron, Tim Burton oder Steven Spielberg, aber dies auch nur zu seltenen Gelegenheiten. Der große Rest der Filmschaffenden wird mißachtet, eine unterschwellige Angst scheinbar triviales Populärkino zu untersuchen ist spürbar. Schon allein deshalb muß
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(Gunther Gebhard, Oliver Geisler, Steffen Schröter (Hg.))
Am Rande der vertrauten Welt
Von Ines Schneider
Unter dem Titel »Von Monstern und Menschen« versammeln die Herausgeber Gunter Gebhard, Oliver Geisler und Steffen Schröter die Ausführungen elf verschiedener Autoren über die abnormen und abstoßenden
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(Harald Mühlbeyer)
Großes Kino zum Lesen
Von Carsten Happe
Es ist zugegebenermaßen ein dankbares Sujet, die Filme von Terry Gilliam und seine wechselvolle Karriere eingehender zu beleuchten und zu analysieren. Einerseits strotzen nahezu alle seiner Filme vor
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(Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen (Hg.))
Langfilmdebüt
Von Alexander Scholz
Durch die Rekonstruktion der Vollständigkeit soll die oberste Schicht, die nun neu entstanden ist, der Urfassung der Geschichte am nächsten kommen. Im Falle des betreffenden Films erscheint dieser folgerichtig
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(Isabella Rossellini)
Ökologischer Beischlaf
Von Kyra Scheurer
Es gibt wohl wenige Dinge, die weiter auseinanderliegen als Umweltschutz und Porno. Um diese Pole zu verbinden, braucht es schon eine gehörige Portion Humor – und genau die hat Isabella Rossellini.
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(Chris Wahl)
Filmen in fremden Zungen
Von Thomas Warnecke
Chris Wahls Buch hat mit seiner CO2-Bilanz hinsichtlich der mutmaßlich hin zu den verschiedenen Archiven zurückgelegten Flugkilometer etwas Altertümliches, wenn dieses Wort in Zeiten des die politische
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(Wolfgang Beilenhoff, Sabine Hänsgen (Hg.))
Sammeln, ordnen, neu verorten
Von Thomas Waitz
Der Kompilationsfilm gehört allein deshalb zu den interessantesten filmischen Genres, weil er im besten Fall auch eine Selbstreflexion filmischer Bilderproduktion leistet. In diesem Sinne stellt er sich
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(Harald Steinwender)
Filmlektüre als Pastiche
Von Martin Holtz
Die klassische Auteurtheorie ist eigentlich schon seit den 1970er Jahren nicht mehr aktuell. Trotzdem haben Bücher über Filmemacher Hochkonjunktur, sind aber längst nicht mehr darauf aus, lediglich
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(Fabienne Liptay, Thomas Koebner (Hg.))
Scherbenkino
Von Ines Schneider
Wer in Neil Jordans Filmen bisher nur eine Ansammlung schwer verständlicher Symbole und irritierender Brüche sehen konnte, dem wird die sechzehnte Ausgabe der Film-Konzepte helfen, im Schaffen des Regisseurs
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(Christian Schmitt)
Logos statt Pathos
Von Martin Holtz
Es scheint ein Widerspruch zu sein, Film einerseits nüchtern als Text zu betrachten, der Botschaften symbolisch verschlüsselt weitergibt, andererseits als sinnliches Erlebnis, das emotional jenseits
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(Vinzenz Hediger, Patrick Vonderau (Hg.))
Film – Industrie
Von Ines Schneider
»Großes Kino« nennt man gerne ein Erlebnis, das sich über den Alltag zu erheben scheint, das die Sinne berührt und das Herz. Diese Berührung traut man vor allem dem Spielfilm zu, der es, als solide
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(Tobias Ebbrecht, Hilde Hoffmann, Jörg Schweinitz (Hg.))
Gegenerinnerung
Von Franziska Schuster
Wie bei runden Jahrestagen üblich, wird zum 20jährigen Jubiläum das Thema »Mauerfall« in allen Medien bis zur Unerträglichkeit ausgewalzt. Jede Redaktion muß mitmachen, ob sie etwas Relevantes zu
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(David Lode)
Irgendwas fehlt…
Von Carsten Happe
Ist es ein gutes oder schlechtes Zeichen, wenn man nach der Lektüre eines Buches zunächst einigermaßen ratlos vor seiner Rezension steht? Ähnlich wie sein Subjekt, die Filme des Regisseurs und Autors
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(Sarah Dellmann)
Ansteckende Widerspenstigkeit
Von Esther Buss
Die Öffentlichkeit reagiert auf »außergewöhnliche Körper« meist mit Scham, Verklemmtheit und Unbehagen. Oder auch mit einer Mischung aus Faszination und Entsetzen wie es bei Michael Jackson der Fall
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