Von Caligari zu Hitler zu Scorsese
Von Martin Thomson
Herunter gebrochen gab es unter den Regisseuren seit jeher die Herrscher und die Beherrschten: Die Herrscher waren immer jene, die den filmischen Raum als streng geometrisch begriffen. Figuren ließen sich hier auf den Status von Objekten reduzieren. Regisseure wie Stanley Kubrick oder Fritz Lang waren Herrscher über alles Material, das sich vor der Kamera einfand, um die letztlich vom Subjekt nicht länger beherrschbare Logik der objektiven Welt aufzuzeigen (die damit nur sie, aber nicht ihre Figuren beherrschten).
Dann gab es auch immer die Beherrschten, die allen am Produktionsprozeß beteiligten
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Klappe zu, Insel tot
Von Gerrit Booms
Wenn Beteiligte einer Produktion sich darauf verständigen, bei der folgenden wieder zusammenzuarbeiten, dann liegt das generell gesprochen wohl daran, daß sie etwas aneinander gefunden haben. Spezieller: Vielleicht fanden sie Inspiration – das wäre wohl der Idealfall –, vielleicht fanden sie neue Methoden, vielleicht fanden sie neue Impulse, vielleicht fanden sie finanziellen Erfolg. Nichts von alledem hat Martin Scorsese nötig, er hat es schon zur Genüge. Er gehört zu jenen Regisseuren, die vieles davon mitgeprägt haben, und bei denen Schauspieler – hier kann die Plattitüde mal missbraucht
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