Das Glücksversprechen des begehbaren Kleiderschranks
Von Lisa John
Was passiert, wenn rosarotes Glitzerfernsehen für freche Frauen versucht, nach sechs Staffeln begeistert zelebrierter Promiskuität mit gelegentlichen monogamen Einsprengseln plötzlich das Thema »Liebe« in den Fokus zu rücken? Über zwei Stunden gepflegte Langeweile. Gepflegt aber nur deshalb, weil eine staubkornfreie Wolke der Sterilität um die Bilder von blauen Stöckelschuhen irgendeiner vermeintlich bekannten Marke wabert. Die (heimlichen) Hauptdarsteller des Films sind dabei ehrlicher als ihre Trägerinnen, begnügen sie sich doch offen mit der ihnen zugewiesenen Rolle als Fetischobjekt.
Carrie
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Das duftende, modisch grüne Parfum des Geldes
Von Kristina Schilke
Wenn man seit Jahren Quickies gewohnt ist, sollte man sich besser nicht an tantrischen Übungen verausgaben. Vielleicht ist man dann zu schnell außer Atem. Diesen Versuch, den Film
Sex and the City mit den Worten der Kultserie
Sex and the City zu beschreiben, unternehme ich voller Nostalgie, denn ich gebe zu, ein Fan der Serie zu sein. Diese Sitcom-langen Brocken steckten alle sechs Staffeln hindurch voller Zynismus, bissiger Dialoge, einer netten Portion Sex auf gutem Softporno-Niveau und Unmengen an High Fashion, die an den Luxuskörpern der vier Grazien klebte. Alles durfte gesagt werden,
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