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#65 ¦ 01.2012
Wenn es am Ende schneit, habe ich Glück gehabt
Von Dietrich Brüggemann
50 Jahre Oberhausener Manifest – wo stehen wir heute? Ist es wieder so weit? Ist der alte Film tot? Gibt es einen neuen?
Die Fronten verlaufen heute nicht mehr so scharf. Als das Oberhausener Manifest geschrieben wurde, war die Filmindustrie zur Unterhaltung der kleinen Leute da. Es gab wenige Chancen für junge Leute, mit neuen Ideen überhaupt auf die Leinwände zu kommen. Das ist natürlich heute eine komplett andere Situation. Es gibt eine Riesenbandbreite, von Komödien über knallharte Sozialdramen bis hin zur Berliner Schule findet man alles im deutschen Film. Die Filme werden zumindest
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#64 ¦ 04.2011
PorNo? PorYes!
Von Louise Lush
Pornos sind – wenn überhaupt – nur etwas für Manner, und eigentlich werden darin eh nur männliche Machtfantasien bedient, so der Konsens. Die Künstlerin und Filmemacherin Louise Lush blickt auf
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#63 ¦ 03.2011
Das Boot
Von Gundolf S. Freyermuth
Von den einen heiß geliebt, von den anderen stark kritisiert –
Das Boot polarisiert auch 30 Jahre nach seiner Kinopremiere. »Schnitt« wirft einen Blick auf die bewegte Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte
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#62 ¦ 02.2011
Ich sehe was, was du nicht siehst
Von Roland Seim
Seit seinen Anfängen ist der Film Indizierungen und Verboten ausgesetzt, die immer auch Ausdruck der jeweiligen gesellschaftlichen Moralvorstellungen sind. Wie sich Gesetze und Gremien über die Zeit verändert haben beleuchtet Roland Seim in seinem historischen Abriß.
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#60 ¦ 04.2010
Wirkliche Küsse
Von Thomas Warnecke
Ein Filmkuß steht nie für sich allein. Als filmische Darstellung einer kulturell geformten Geste unterliegt er moralischen und produktionsästhetischen Auflagen im Kontext spezifischer Film- industrien.
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#58 ¦ 02.2010
Mut zur Lücke!
Von Mark Stöhr
Reenactment (im wörtlichen Sinne des Nachstellens) scheint das perfekte Verfahren zu sein, wenn Bilder von Ereignissen fehlen: Man inszeniert sie einfach nach. Doch wenn der Regisseur seine Fantasie
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#57 ¦ 01.2010
Mythos Wendepunkt
Von Daniel Bickermann
Überraschende Wendungen, Plottwists, Wendepunkte – derartige Drehbuchkniffe haben viele Namen und werden im Rahmen der Drehbuchtheorie emsig diskutiert. Daniel Bickermann über Wendepunkte in der Filmgeschichte
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#56 ¦ 04.2009
Das Verstummen der Uhr
Von Martin Thomson
Seit Aristoteles beschäftigen sich die Menschen mit der Frage, was Zeit eigentlich ist und inwiefern sie sich veränderbar denken läßt. Erst durch die Erfindung des Films sind einige dieser Träume
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#55 ¦ 03.2009
Pioniere des Markendesigns
Von Dirk Steinkühler
Vom Werbedesigner zum Vorspannrevolutionär: Saul Bass läutete mit seinen Werbekonzepten und graphischen Leitmotiven eine goldene Zeit der Filmvorspänne ein. Um sein Vorbild herum gründete sich eine
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#54 ¦ 02.2009
Vom Markt zur Marke
Von Lars Henrik Gass
Es gibt Anzeichen dafür, daß sich Filmfestivals neben dem Internet zur wichtigsten öffentlichen Plattform für Filme entwickeln, also die traditionelle Funktion von Kino und Fernsehen übernehmen.
(This text is also available in English.)
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#52 ¦ 04.2008
Ein Ökonom der Dramaturgie
Von Oliver Baumgarten
Seit 1967 hat Peter Przygodda fast 100 Filme geschnitten. Zwar ist er für die langjährige Zusammenarbeit mit Wim Wenders am ehesten bekannt, doch hat seine Filmographie eine größere Vielfalt zu bieten,
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#51 ¦ 03.2008
Seht die Lilien!
Von Thomas Warnecke
»Warum tun Sie den ganzen Tag nichts?« Das ist der erste Satz aus dem Treatment Federico Fellinis zu
I vitelloni (
Die Müßiggänger, 1953). Die Frage legt ein Sozialdrama nahe. Das mag der fertige
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#50 ¦ 02.2008
Der messianische Glaube an das Bild
Von Thomas Waitz
Nirgends wird Debords ambivalente Beziehung zur Rezeption und Produktion von Kunst deutlicher als in seiner Beziehung zum Film. Thomas Waitz faßt das widersprüchliche Verhältnis Debords zum Kino zusammen.
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