’n Äktschnfuim
Von Frank Brenner
Der Kampf Mensch gegen Maschinen geht in die dritte Runde. Wer jetzt glaubt,
Matrix Revolutions würde verfrüht über die Leinwände flimmern, irrt sich. Die erste Runde dieses Kampfes wurde nämlich bereits 1984 von James Cameron eingeläutet, als die Wachowski-Brüder von einer Filmkarriere nur träumen konnten.
Der Terminator ist zurück und mit ihm der mittlerweile 55jährige Arnold Schwarzenegger, der seine phänomenale Karriere auf seine Rolle als zunächst bösartiger Killerroboter aufbaute. Hier ist er nun wie schon im zweiten Teil aus dem Jahr 1991 ein umprogrammiertes Duplikat, dessen Aufgabe jetzt darin besteht, den Auserwählten John Connor vor der Vernichtung durch einen noch gefährlicheren Terminator zu beschützen. Nach dem T-1000 heißt die jüngste Weiterentwicklung T-X und kommt in Gestalt der modelgleichen Kristanna Loken dieses Mal als Frau aus der Zukunft in die Gegenwart.
Da die Terminator-Reihe nie vom philosophischen Überbau der Matrix-Filme belastet war, wird man hier auch nicht enttäuscht. Auch Jonathan Mostow beherrscht es wie Cameron in den vorangegangenen beiden Filmen, ein atemloses Actionfeuerwerk niederzubrennen und das Neueste an visuellen Effekten zu präsentieren. Arnie hat sichtlich Spaß an der Wiederbelebung seiner Figur und seiner angeschlagenen Karriere und läßt vor allem zu Beginn eine Menge Selbstironie in seine – gelinde gesagt – minimalistische Spielweise einfließen. Ein wahres Fest für Actionaficionados, die sich bei diesem aufwendigen Spektakel aufs Beste amüsieren werden.
1970-01-01 01:00