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Maybe Baby

GB/F 2000. R,B: Ben Elton. K: Roger Lanser. S: Peter Hollywood. M: Colin Towns. P: Pandora. D: Hugh Laurie, Joely Richardson, Adrian Lester, Joanna Lumley u.a.
104 Min. Concorde ab 13.9.01
Von Manuela Brunner Bei Stuart Little kam keiner auf die Idee, den mustergültigen Adoptivvater Hugh Laurie zu fragen, was denn eigentlich der Grund für diese Adoption sei. Maybe Baby liefert in Spielfilmlänge diese Erklärung nach. Das mit der Schwangerschaft klappt einfach nicht bei Sam und Lucy, obwohl man ihnen mangelnden Eifer kaum vorwerfen kann.

Er steht ständig bereit, auf Absprung bei Eisprung. Doch steht ihnen eine nervenaufreibende Tour des Docteurs bevor, unter anderem zu Rowan Atkinson – der natürlich als Gynäkologe auftritt. Maybe Baby hat einige der besten Lacher des Jahres auf seiner Seite. Ben Elton legt in der ersten Hälfte des Films ein herrliches Tempo vor, doch dann fängt es an, im Skript zu haken.

Der vom »Spermatest-Blues« geplagte Sam beginnt, seine persönliche Tragödie zu einem Drehbuch zu verarbeiten. Seine Charaktere gehen dem Spielfilm-Debütanten Ben Elton über alles. Er verliert sich nicht in kameratechnischen Spielereien, sondern bleibt immer mit schlichten, ungekünstelten Einstellungen ganz nah an seiner Geschichte und seinen Figuren. Dem wahren Leben fehlt einfach das Gespür für gute Schlußpointen. 1970-01-01 01:00

Abdruck

Dieser Text ist erstmals erschienen im Schnitt #23.
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