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Hitch – Der Date Doktor

Hitch. USA 2004. R: Andy Tennant. B: Kevin Bisch. K: Andrew Dunn. S: Troy Takaki, Tracey Wadmore-Smith. M: George Fenton. P: Columbia, Overbrook. D: Will Smith, Kevin James, Eva Mendes, Amber Valletta u.a.
115 Min. Sony ab 3.3.05

Meet Dr. Love

Von Frank Brenner Hitch hat aus einer einstigen Not seine jetzige Tugend gemacht. Zu Highschool-Zeiten war er der chronische Verlierer in Liebesangelegenheiten. Nachdem er durch unliebsame Zurückweisungen schlauer geworden ist, sieht er seine Aufgabe nun darin, unbedarften Männern auf ihre Freiersfüße zu helfen. Seine Aufträge als Date-Doktor haben ihm ein erquickliches Einkommen gesichert, doch als er sich nun selbst Hals über Kopf verliebt, läuft es nicht mehr ganz so gut, wie man es von einem professionellen und erfolgreichen Dating-Experten eigentlich erwarten würde.

Die Ausgangssituation für Will Smiths neues Starvehikel folgt den Gesetzmäßigkeiten der klassischen Romantic Comedy und wird ihre Zuschauer bestimmt nicht enttäuschen. Neben dem Charmeur Smith in der Hauptrolle hat Romantikexperte Andy Tennant für seinen Film eine erstklassige Besetzung verpflichten können, die den gut getimten Film munter am Laufen hält. Die beste Entdeckung für die große Leinwand stellt ohne Frage Kevin James dar, der auch den deutschen Fernsehzuschauern spätestens durch seine Hauptrolle in der erfolgreichen Serie »King of Queens« wohl vertraut sein dürfte. James spielt in tollpatschiger Manier einen der kompliziertesten Klienten des Liebesdoktors, den schüchternen und äußerst ungeschickten Albert Brennaman, der sich ausgerechnet in eine der schönsten und zudem reichsten Frauen New York Citys verliebt hat. Hitch – Der Date-Doktor thematisiert einerseits die Bemühungen von Smith, Brennamans Herzenswunsch in Erfüllung gehen zu lassen, andererseits schildert er die Verwicklungen, die aus Hitchs eigenen Avancen für die Reporterin Sara entstehen, die ausgerechnet dem inkognito arbeitenden Liebesdoktor für eine Story auf die Schliche zu kommen versucht.

Allzu viel Anspruch darf man hier freilich nicht erwarten, aber das Ergebnis ist ein gute Laune verbreitendes Feelgood-Movie, dessen Moral erfreulicherweise darin besteht, das Individuelle an einem Menschen als dessen höchstes Gut zu definieren und dadurch die Zuschauer darin zu bestärken, zu ihren Schwächen zu stehen und sich ihre liebenswerten Eigenheiten zu bewahren. 1970-01-01 01:00
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